Für das Klima. Für uns.

Für Klima und Gesundheit: Vom 28. Juni bis 18 Juli traten beim Stadtradeln 278 Radelnde in 25 Teams kräftig in die Pedale. Sie erreichten zusammen exakt 71.029 Kilometer. Indem sich die Stadtradler auf den Sattel schwangen und das Auto in der Garage stehen ließen, vermieden sie zehn Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 und taten auch noch Gutes für ihre Gesundheit.

Besonders aktiv waren in diesem Jahr die „Kiramer“, die im Team bis zehn Teilnehmer 4.125 Kilometer zurücklegten. Wie bereits im vergangenen Jahr stand der IT-Sicherheitsspezialist genua beim Team mit mehr als zehn Teilnehmern ganz oben auf der Bestenliste. Dieses Mal steigerten sich die fahrradbegeisterten Mitarbeiter von Kirchheims Vorzeigeunternehmen sogar noch. 33 Radler verbuchten insgesamt 11.526 Kilometer.

Auch die Grundschule an der Martin-Luther-Straße sammelten Kilometer fürs gute Klima. Die Teilnehmer wurden mit einem Eisgutschein belohnt. Mitmachen war auch für die Gemeindeverwaltung Ehrensache. Fürs Podium hat es nicht ganz gereicht, das Klima profitiert dennoch von 915 gesammelten Kilometern.

Ganz nach der olympischen Devise „Dabei sein ist alles“ wurden unter allen Teilnehmern bei der Abschlussveranstaltung über Facebook Live noch zehn Gewinner aus dem Lostopf gezogen. Es gab Gutscheine von „Bike & Tools“ aus Landsham. Das Radgeschäft unterstützt die Gemeinde bei der Kampagne als Sponsor.

Ergebnis 2020

Die wichtigsten Infos auf einen Blick

  • Worum ging’s?

    International fuhren Kommunen beim STADTRADELN um die Wette. Kirchheim machte mit! 21 Tage lang radelten wir gemeinsam für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität! Egal ob beruflich oder privat – Hauptsache CO2-frei unterwegs!

  • Wer konnte teilnehmen?

    Alle Bürgerinnen und Bürger Kirchheims sowie alle Personen, die in unserer Gemeinde arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen.

Unterstützung von Bike and Tools

Der Wettbewerb für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität

Kirchheim war dabei!
28.06. – 18.07.2020

Die Initiatoren des Wettbewerbs

Logo STADTRADELN

STADTRADELN

Der internationale Wettbewerb STADTRADELN des Klima-Bündnis lädt alle Mitglieder der Kommunalparlamente ein, als Vorbild für den Klimaschutz in die Pedale zu treten und sich für eine verstärkte Radverkehrsförderung einzusetzen. Im Team mit BürgerInnen sollen sie möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln.

Die Kampagne will BürgerInnen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Seit 2017 können auch Städte, Gemeinden und Landkreise außerhalb Deutschlands die Kampagne an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September durchführen. Es gibt Auszeichnungen und hochwertige Preise zu gewinnen – vor allem aber eine lebenswerte Umwelt mit weniger Verkehrsbelastungen, weniger Abgasen und weniger Lärm.

Logo des Klima-Bündnis

Klima-Bündnis

Seit mehr als 25 Jahren setzen sich die Mitgliedskommunen des Klima-Bündnis mit ihren indigenen Partnern der Regenwälder für das Weltklima ein. Mit über 1.700 Mitgliedern aus 26 europäischen Ländern ist das Klima-Bündnis das weltweit größte Städtenetzwerk, das sich dem Klimaschutz widmet, und das einzige, das konkrete Ziele setzt: Jede Klima-Bündnis-Kommune hat sich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren.

Da sich unser Lebensstil direkt auf besonders bedrohte Völker und Orte dieser Erde auswirkt, verbindet das Klima-Bündnis lokales Handeln mit globaler Verantwortung.

AGFK Logo

AGFK

Die „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern e.V. (AGFK Bayern)“ ist ein Netzwerk bayerischer Kommunen, dass 2012 von 38 Gründungsmitgliedern und maßgeblicher Unterstützung der Bayerischen Landesregierung ins Leben gerufen wurde. Leitidee des Vereins war und ist der Netzwerkgedanke und regelmäßige Erfahrungsaustausch. Erfahrungen lokaler Projektarbeiten werden allen Mitgliedern zugänglich gemacht und ermöglichen Synergieeffekte, die alleine nur schwerlich erreichbar und umsetzbar wären.

Politik und Verwaltung erhalten mit der koordinativen Geschäftsstelle der AGFK Bayern einen zentralen Ansprechpartner. Mittlerweile gehören bayernweit über 60 Landkreise, Städte und Gemeinden dem Netzwerk an. Und es werden immer mehr.