Kirchheim – ein starker Wirtschaftsstandort

In unserer Gemeinde lassen sich Tradition und Innovation vortrefflich miteinander verbinden. Gepaart werden diese positiven Rahmenbedingungen mit kurzen Wegen zur Messe München, zum Flughafen oder in die Landeshauptstadt. Von alteingesessenen Firmen, High-Tech-Industrie bis Mode reicht der Branchenmix in unseren Gewerbegebieten in Kirchheim und Heimstetten. Weitere Gewerbetreibende sind herzlich willkommen. Unterstützt werden Sie von unserer Wirtschaftsförderung. Lassen Sie sich von unserem starken Wirtschaftsstandort überzeugen.

Große Potenziale

Großes Potenzial ermöglicht Kirchheim kleineren und größeren Unternehmen, Einzelhändlern und Freiberuflern. Das Referat für Wirtschaftsförderung der Gemeinde Kirchheim bei München ist der Ansprechpartner für Unternehmen und unterstützt von der Suche des geeigneten Standorts bis zur unbürokratischen Begleitung durch die Bauverwaltung. Wir fördern den kontinuierlichen Austausch mit den Unternehmen, aber auch das Netzwerk der ansässigen Gewerbetreibenden.

  • 1. Wirtschaftsreferat

    als Ansprechpartner für Gewerbetreibende

  • 2. Begleitung

    Unbürokratische Lotsen-Funktion

  • 3. Netzwerke

    Aufbau und Pflege unternehmerischer Netzwerke

  • 4. Vermarktung

    Attraktive Gewerbeflächen und -immobilien

  • 5. Austausch

    Kontinuierlicher Austausch durch Unternehmensbesuche

Digitaler Zwilling – Smart-City-Gemeinde Kirchheim

Kirchheim wird zu Smartheim. Als vom Bund geförderte Smart City-Kommune setzt die Gemeinde auf eine digitale und fortschrittliche Zukunft. Dabei sollen Technologien und Daten genutzt werden, um effektiver, effizienter und nachhaltiger zu werden. „Mit unserem Smart City Konzept vernetzen wir verschiedene Bereiche, so dass die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger gesteigert wird. Ebenso wie die Wettbewerbsfähigkeit der Gemeinde und der hier ansässigen Wirtschaft“, erklärt Erster Bürgermeister Maximilian Böltl. Für Sibylle Wartlick, Leiterin des Referats für Wirtschaftsförderung & Mobilität schafft das Projekt wichtige Voraussetzungen um Themenfelder wie Infrastruktur, Verkehr und Umwelt zu verbinden und damit zu optimieren.

Herzstück des Smart City-Projektes ist der Digitale Zwilling, eine virtuelle Kopie und dreidimensionale Darstellung der realen Gemeinde. Mit dieser computergestützten Simulation können verschiedene Szenarien durchgespielt werden. Aus einer Fülle von Daten entsteht ein 3-D-Modell, um Verkehrsflüsse, Umweltbedingungen und viele andere Aspekte des gemeindlichen Lebens zu sammeln, analysieren und zu nutzen. Dies ermöglicht der Gemeinde, Probleme zu identifizieren, Trends zu erkennen und Entscheidungen zu treffen, um Prozesse zu verbessern. In den Digitalen Zwilling fließen Umweltdaten ein, mit deren Hilfe die Gesundheit von Bäumen geprüft wird, Sensoren erfassen und überwachen die Luftqualität und die Verkehrsflüsse, um gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen. Die Mitwirkung der Kirchheimerinnen und Kirchheimer ist ebenfalls ein zentraler Aspekt von Smart City. Ende April fand am Pfarrer-Caspar-Mayr-Platz eine Infoveranstaltung statt. Einerseits geht es darum, die Vorteile des Projektes darzulegen, anderseits wurde auch über Bedenken wie Datensicherheit oder den Einsatz von KI gesprochen. Der weitere Austausch erfolgt über die Plattform www.mitmachgemeinde. de, über die Kirchheimer Mitteilung sowie weitere Veranstaltungen.

Partizipativ, nachhaltig und innovativ: Bei einer Infoveranstaltung am Pfarrer-Caspar-Mayr-Platz konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Projekt Smart City austauschen. Als Ansprechpartner waren neben den Mitarbeiterinnen des Referats für Wirtschaftsförderung & Mobilität auch Gernot Bahle vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Wilko Westphal von der Kommunikationsagentur ateneKOM und Michael Mühlhaus von urbanistic vor Ort.

Smart-City-Gemeinde und Landesgartenschau-Gemeinde wachsen zusammen

Innovations-Gemeinde, Landesgartenschau-Gemeinde, Smart City-Gemeinde. Kirchheim ist mit seinem SmartCity-Projekt Bestandteil der „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministeriums für Wohnen Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB). Die ausgewählten Kommunen erproben sektorenübergreifende digitale Strategien für das Gemeindeleben der Zukunft. Dabei sollen Technologien und Daten genutzt werden, um effektiver, effizienter und nachhaltiger zu werden. „Intelligent ist, was das Leben besser macht. Das ist das Hauptziel unserer Smart City“, so Erster Bürgermeister Maximilian Böltl. Für Sibylle Wartlick, Leiterin des Referats für Wirtschaftsförderung & Mobilität schafft das Projekt wichtige Voraussetzungen um Themenfelder wie Infrastruktur, Verkehr und Umwelt zu verbinden und damit zu optimieren.

Herzstück des Smart City-Projektes ist der Digitale Zwilling, eine virtuelle Kopie der realen Gemeinde. Mit diesem computergestützten Modell können verschiedene Szenarien durchgespielt werden. Aus einer Fülle von Daten entstehen Möglichkeiten, um Verkehrsflüsse, Umweltbedingungen und viele andere Aspekte des gemeindlichen Lebens zu sammeln, analysieren und zu nutzen. Dies ermöglicht der Gemeinde, Probleme zu identifizieren, Trends zu erkennen und Entscheidungen zu treffen, um Prozesse zu verbessern. In den Digitalen Zwilling fließen Umweltdaten ein, mit deren Hilfe die Gesundheit von Bäumen geprüft wird, Sensoren erfassen und überwachen die Luftqualität und die Verkehrsflüsse, um gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen.

Wie man in einer Welt der Technologie Ereignisse der Zukunft schon heute erleben kann, zeigen erste Arbeiten am Digitalen Zwilling. Zunächst gilt es, die Realität zu erfassen und in den digitalen Raum zu übertragen. Hierbei kommen verschiedene Technologien zum Einsatz, die das Gelände des künftigen Ortspark aufnehmen und daraus eine detaillierte digitale Version erstellen. Nach der Erfassung beginnt die virtuelle Umsetzung. Spezialisierte Software wird verwendet, um die gesammelten Daten in eine interaktive 3D-Umgebung zu verwandeln. Dies ermöglicht es, nicht nur das Gelände zu visualisieren, sondern auch zwischen verschiedenen Perspektiven zu wechseln und in die Tiefe einzelner Bereiche einzutauchen. Damit schafft es smarte Technologie, Ereignisse vorab zu erkunden, innovative Interaktionen zu ermöglichen und soziale Verbindungen aufzubauen – mit dem Resultat, dass die Vorfreude auf die Landesgartenschau mit innovativer und smarter Technik zusammen wächst.

Der digitale Zwilling der Gemeinde ist derzeit im Aufbau und soll bis 2024 fertig sein.

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Interaktive Erkundung: Mit der smarten Technologie eines Digitale Zwillings können Veranstaltungen wie die Landesgartenschau im Vorfeld virtuell erlebt werden. So eröffnen sich neue Dimensionen der Vorstellungskraft und Teilhabe.

Unternehmer der Gemeinde

Verantwortung.Innovation.Nachhaltigkeit

2022 zeichnet der Landkreis München mit dem neuen Zukunftspreis erstmals Unternehmen und Initiativen aus, die sich besonders für ein soziales, umwelt- und klimafreundliches Handeln engagieren. Unter den Preisträgern befindet sich auch das Kirchheimer Unternehmen Leicher Engineering. Landrat Christoph Göbel und Erster Bürgermeister Maximilian Böltl gratulieren Sebastian Binderberger, Mitglieder der Geschäftsführung sowie dem geschäftsführenden Gesellschafter Christoph Leicher.

Verantwortung für die Zukunft übernehmen, sich für eine sozialere, umwelt- und klimafreundlichere Welt einsetzen – das sollte, ja das kann jeder Einzelne von uns tun. Im Landkreis München gibt es zahlreiche ehrenamtlichen Initiativen, die sich vorgenommen haben, die Welt ein wenig besser zu machen. Und auch viele Unternehmen haben erkannt, dass ressourcenschonendes und soziales Handeln nicht erfolgshemmend, sondern im Gegenteil wirtschaftlich sogar äußerst gewinnbringend sein kann. Genau dies will der Landkreis München mit seinem neuen Zukunftspreis sichtbar machen und andere dazu anregen, es den Ausgezeichneten gleich zu tun. Zu den Preisträgern gehört auch Leicher Engineering mit Sitz in unserer Gemeinde.
Das Unternehmen überzeugte die Jury mit einer umfassenden und strategisch verankerten Corporate-Social-Responsibility-Initiative (CRS). Hervorzuheben sind hier die Vorreiterrolle des Unternehmens und die hohe Motivation, sich mit aktuellen Herausforderungen, zum Beispiel zum Lieferkettengesetz, EU-Taxonomie oder nachhaltiger Finanzierung, auseinanderzusetzten, um daraus Wettbewerbsvorteile zu generieren. Seit 2006 berichtet das Unternehmen nach dem GRI (Global Reporting Initiative), verfügt über einen CSR-Manager im Unternehmen, der direkt der Geschäftsführung berichtet, und lässt sein Nachhaltigkeitsmanagement auditieren. Es besteht Transparenz über alle relevanten Kennzahlen des Unternehmens für Mitarbeitende. Hersteller werden auf einen Code-of-Conduct verpflichtet und für Nachhaltigkeitsthemen sensibilisiert. Darüber hinaus wird ein enger Austausch mit lokalen Stakeholdern gepflegt.
Im Handlungsfeld Arbeitsplatz erfüllt Leicher Engineering alle modernen Standards (Ergonomie; mobiles Arbeiten; Familie und Beruf; Vertrauensarbeitszeit; BGM, Weiterbildungsangebote; Ausbildungsbetrieb).
Auch im Bereich Gemeinwesen zeigt das Unternehmen vorbildliches Engagement. Das Handlungsfeld Ökologie ist fester Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, das durch Zertifizierungen systematisiert und Audits kontrolliert wird. Daneben wird die Förderung der Artenvielfalt am Standort (Nistkästen, Futterstellen; Honigbienen) verfolgt. Über unterschiedliche Ansätze und Projekte werden CO2 und der Ressourcenverbrauch reduziert. Bis 2024 wird ein emissionsfreier Fuhrpark angestrebt.
Beim erstmals verliehenen Zukunftspreis wurden Unternehmen und ehrenamtliche Initiativen ausgezeichnet. Die Firmen aus ganz verschiedenen Branchen übernehmen freiwillig Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt – ganz im Sinne der Corporate-Social-Responsibility-Initiative (CSR) des Landkreises. Die Bandbreite des Engagements ist vielfältig. Nachhaltige Beschaffung, selbst erzeugte regenerative Energie, emissionsfreie Firmenfahrzeuge, das Verwenden schadstoffarmer und regionaler Produkte sind genauso Teil der CSR-Strategien wie Spenden- und Hilfsaktionen etwa für Geflüchtete, die Zusammenarbeit mit Behindertenwerkstätten, flexible, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angepasste Arbeitszeitmodelle oder die Gewinnbeteiligung der Angestellten. Diese und viele andere Aspekte mehr haben die Jury vom herausragenden Engagement der ausgezeichneten Unternehmen überzeugt.
Nicht weniger groß ist die Palette bei den ehrenamtlichen Initiativen. Sie leisten auf vielen Feldern Überzeugungsarbeit und setzen Ideen für ein nachhaltigeres Leben in die Tat um – vom Unverpacktladen und dem Handel mit fairtrade-Produkten, über einen klimafreundlichen, aus übrig gebliebenen Lebensmitteln erzeugten Schulpausenverkauf bis hin zu Workshops und Arbeitskreisen, aus denen wiederum viele konkrete Projekte hervorgehen.

Senti Vini

Ein guter Wein spricht alle Sinne an. Sowohl Gaumen als auch Nase und Auge erfreut ein edler Tropfen. „Wir wollen, dass unsere Kunden Wein erleben und fühlen – mit seinem Geschmack, jedoch auch mit der Landschaft, dem Handwerk, der Tradition“, erklärt Bernhard Weigenthaler, Geschäftsführer der Weinhandelsgesellschaft Senti Vini.

Senti Vini kommt aus dem Italienischen und bedeutet übersetzt: Weine fühlen. Die Begeisterung für italienische Weine hat Weigenthaler zum Gründer werden lassen. Vor zehn Jahren hat das Unternehmen als Online-Händler und Importeuer italienscher Weine auf 17 Quadratmetern in München begonnen. Heute stehen im hochmodernen Lager in Heimstetten rund 250.000 Flaschen Wein, Prosecco, Spumante aus der ganzen Welt. Das Sortiment umfasst neben Spitzenweinen aus aller Welt auch viele Qualitätsweine für jeden Tag und jeden Geldbeutel. Egal ob ein leichter Weißwein, ein kräftiger Rotwein oder ein schöner lachsfarbener Roséwein – für jeden Geschmack, für jeden Anlass gibt es das passende Produkt. Natürlich auch zur Landesgartenschau in Kirchheim: Gemeinsam mit Senti Vini hat die Gemeinde und die Landesgartenschau Kirchheim GmbH einen eigenen Weißwein entwickelt. Dieser wird vom Weingut Klaus Lentsch im Eisacktal in Südtirol exklusiv für das Event produziert. Mit seiner frischen-blumigen Note soll der Cuvée aus Grüner Veltliner, Goldmuskateller und Sauvignon Blanc für das Lebensgefühl im Gartenschau- Sommer stehen. Der Kontakt zum Weingut Lentsch ist über die dortige Partnerfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Heimstetten zustande gekommen. Ein Zeichen wie Unternehmen, Verwaltung und Organisationen hier in der Gemeinde zusammenarbeiten. Zu kaufen gibt es den Landesgartenschau-Wein jetzt schon: Natürlich bei Senti Vini. Weitere Verkaufsstellen sind die Metzgerei Böltl sowie die Eisdiele Eispeter in Heimstetten. Ausgeschenkt wird der Landesgartenschau-Wein 2021 derzeit bereits in der Dorfschenke in Hausen. Ein schöner Nebeneffekt: Ein Euro pro verkaufte Flasche fließt direkt an den Freundeskreis der Landesgartenschau Kirchheim, der die Gartenveranstaltung im Sommer 2024 intensiv begleitet und unterstützt. Senti Vini ist die Weinhandlung um die Ecke – und doch für ganz Deutschland rund um die Uhr geöffnet. Wer über den Internetshop einkauft, bekommt seine Lieferung mit klimaneutralem Versand in bruchsicheren Versandkartonagen schnell und bequem nach Hause geliefert. Für alle die lieber vor Ort kaufen, befindet sich im Firmengebäude am Weberring eine Weinhandlung mit ansprechendem Ambiente und modernem Style. Zwei Sommeliers helfen bei der Wahl, nach einem Tropfen der Gaumen, Nase und Augen verwöhnt und viel über Landschaft, Handwerk und Tradition erzählt. Die Weinhandlung hat von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 15 Uhr geöffnet. Weitere Infos unter: www.sentivini.de

BU: Vom Start up zur Weinhandelsgesellschaft mit riesigem Sortiment: 250.000 Flaschen lagert Senti Vini in seinem Lager in Heimstetten. Im Firmengebäude befindet sich auch eine moderne Weinhandlung, in der natürlich auch der Landesgartenschau-Wein angeboten wird. Ein Ambiente, in dem Nicole Anetzberger und Sibylle Wartlick aus der Wirtschaftsförderung gerne Gründer und Geschäftsführer Bernhard Weigenthaler zum zehnjährigen Jubiläum gratulieren

Leicher Engineering

Leicher Engineering blickt auf eine lange Firmengeschichte zurück. 1870 gründet Franz Leicher seine Schloss- und Tresorfabrik, 1901 erfolgte die Eröffnung eines Betriebs für Drehteile. Seit 1972 hat das Unternehmen seinen Sitz in Heimstetten und ist damit seit 50 Jahren fester Bestandteil unseres Wirtschaftsstandorts. Mittlerweile in vierter Generation beliefert das mittelständische Familienunternehmen heute eine Vielzahl von Kunden aus unterschiedlichen Branchen mit mechanischen Bauteilen und mehrteiligen Baugruppen. Die Herstellung erfolgt bei qualifizierten Herstellerwerken weltweit. Das eigene zertifizierte Prüflabor sichert die Qualität über die gesamte Laufzeit. Die Lieferung erfolgt an jeden Ort der Welt inklusiver sicherer Verpackung nach Kundenwunsch. Zum Einsatz kommen die Technologien Feinguss (auch in Titan), Aluminium- /Zink-Druckguss, Stahlguss, MIM; Sintern, Spritzguss, Fließpressen, Schmieden, Stanzen, Biegen, Tiefziehen, Rohrumformen. Drehen, Fräsen, Schleifen, Schneiden, Verzahnen oder Schweißen.
Für alle Handlungen gilt der Leitsatz: Ökologie und soziale Verantwortung sind die Basis für den ökonomischen Erfolg. „Als mittelständisches Familienunternehmen setzen wir auf ehrliche Nachhaltigkeitsleistungen und berichten darüber transparent“, erklärt Geschäftsführer Christoph Leicher. Für diesen Einsatz, der weit über die reinen Umsatz- und Finanzzahlen eines Unternehmens hinausgeht, hat Leicher Enginering 2022 den Zukunftspreis des Landkreises München erhalten. „Starke, engagierte und nachhaltig agierende Bestandsfirmen sind die Basis für unseren Wirtschaftsstandort. Der Mittelstand ist Motor unserer Entwicklung“, so Bürgermeister Maximilian Böltl. Auch in Zukunft werden die Verwaltung und Unternehmen eng zusammenarbeiten. Die Gemeinde Kirchheim legt viel Wert auf kurze, schnelle und unkomplizierte Wege für Unternehmen und eine unbürokratische Begleitung durch die Verwaltung.

Standortjubiläum: Standortjubiläum: Seit 1972 hat das inhabergeführte Unternehmen Leicher Engineering seinen Firmensitz in Heimstetten und stärkt den Wirtschaftsstandort in der Gemeinde. Erster Bürgermeister Maximilian Böltl bedankt sich für die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Verwaltung bei Geschäftsführer Christoph Leicher und Sebastian Binderberger, Mitglied der Geschäftsführung.

SFC Energy AG

Firmenansiedelung: Brennstoffzellen von Heimstetten in die Welt

Wasserstoff spielt eine entscheidende Rolle bei der Zukunft hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Führender Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen für stationäre und mobile Hybrid-Stromversorgungslösungen ist die SFC Energy AG. Gemeinsam mit Referentin Sibylle Wartlick und Mitarbeiterin Nicole Anetzberger aus der Wirtschaftsförderung hat das Unternehmen sein neues Versandzentrum in den Ammerthalhöfen eröffnet. Mit den Geschäftsfeldern Clean Energy und Clean Power Management ist die SFC Energy AG ein nachhaltig profitabler Brennstoffzellenproduzent. Die Strategie dabei lautet: Überall dort, wo Energie zuverlässig benötigt wird, der Netzanschluss aber schwer zu realisieren ist, ist eine Nische für die Brennstoffzelle. So versorgen die SFC-Zellen etwa Wohnmobile oder Boote mit Energie. Im militärischen Bereich werden die Produkte genutzt, da kleine tragbare Brennstoffzellen wesentlich leichter sind als herkömmliche Batterien. Zudem wird in Bayern und weiteren Bundesländer die Notstromversorgung des Behördenfunks mit der Technik ausgestattet. Ein großer Kunde ist interessanter Weise auch die Öl- und Gasindustrie. Deren Förderanlagen, häufig abgelegen und fern vom Elektrizitätsnetz, müssen überwacht werden. Dazu braucht es Strom. „Mit über 60.000 verkauften Brennstoffzellen steht SFC Energy auf Platz eins der Brennstoffzellenhersteller. Alle Brennstoffzellen werden im Hauptsitz in Brunnthal hergestellt, ihren Weg in die Welt finden sie nun über das neue Versandzentrum in Heimstetten“, erklärt Dr. Peter Podesser, Vorstandsvorsitzender der SFC Energy AG. Wirtschaftsförderin Sibylle Wartlick freut sich über die Neuansiedlung: „Zukunftsbranchen schaffen neue Arbeitsplätze, stärken unseren Wirtschaftsstandort und schützen zudem Natur und Umwelt unserer Heimat.“ Das innovative Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren Energien kann hier als erster Vorbote für ein Technologie-Cluster gewertet werden, das sich mit dem Campus Heimstetten entwickelt.

www.sfc.com

Herzlich willkommen in Heimstetten:  (v.l.) Vice President Christian Böhm und CEO Peter Podesser von SFC Energy zeigen Referentin Sibylle Wartlick und Mitarbeiterin Nicole Anetzberger von der Wirtschaftsförderung das neue Versandzentrum in den Ammerthalhöfen

Buchladen Kirchheim

Es gibt Geschäfte und Unternehmen, die nicht mehr wegzudenken sind aus Kirchheim und das Stadtbild – und treiben seit Jahren prägen. Eines davon ist der Buchladen Kirchheim, der seit 1992 von Frau Günther geführt wird. „Dass wir nach 20 Jahren immer noch Lust haben, liegt zum großen Teil an den Bürgerinnen und Bürgern, die sich dafür entscheiden lokal zu kaufen. Wir sind schon ein bisschen stolz auf unsere kleine feine Büchergemeinschaft“ schwärmt Sabine Günther.

Kein Ende in Sicht: Seit über 40 Jahren ist der gut sortierte Buchladen Kirchheim Anlaufstelle für spannende Romane, aktuelle Sachbücher und schön illustrierte Kinderbücher. Mit der Übernahme durch Frau Günther und dem Umzug in die Münchner Straße entstand 2002 ein wichtiger Dreh-und Angelpunkt für den Gemeindeteil Kirchheim und die umliegenden Ortschaften.