Kirchen und Friedhöfe

Erweiterung der Gedenkstätten auf dem Friedhof Heimstetten

Ein Gemeinschaftsprojekt nimmt Gestalt an. Am 15. Oktober jährte sich der Gedenktag für Sternenkinder. In Zusammenarbeit mit dem Hospizverein ist auf dem Friedhof Heimstetten ein Gemeinschaftsgrabfeld für Sternenkinder entstanden, das im Frühjahr offiziell eröffnet wird. Triggerwarnung Kindstod:

Kinder, die vor, während oder kurze Zeit nach der Geburt versterben, werden als Sternenkinder bezeichnet. Oft fehlt den Eltern nach so einem tragischen Ereignis ein Ort, um zu trauern.
„Wir möchten einen Ort der Begegnung, des Trostes, einen Ort der Erinnerung schaffen und den Eltern und Familien eine Möglichkeit geben, ihrem Kind nahe zu sein“, erzählt die Initiatorin Verena Reckzeh, 1. Vorsitzende des Hospizvereins.

Die Lebensspirale als Symbol des Hospizvereins diente als Vorlage für das Grabfeld. Das spiralförmige Beet wurde mit Rollkies ausgelegt und mit Gräsern bepflanzt. Eltern und Familien haben die Möglichkeit, kleine gestaltete Gedenksteine abzulegen. Gekennzeichnet wird der Sternenkinder Bereich auf dem Friedhof Heimstetten durch das Kunstwerk von Roman Hummitzsch. Die Skulptur in Form einer stehenden Spirale ist eine großzügige Spende des Hospizvereins und ragt in den Himmel zu den Sternen. Wir informieren sie zeitnah über die Eröffnung des Grabfeldes Sternenkinder im Frühjahr 2024 auf unserer Gemeindewebseite und in den Kirchheimer Mitteilungen.

Neben klassischen Grabstätten gibt es auf dem Friedhof Heimstetten Bereiche für so genannte Baumgräber und anonyme Gräber. Die Baumgräber als naturnahes Gemeinschaftsgrabfeld liegen zwischen einer Baumgruppe, insgesamt können hier bis zu 60 Plätze vergeben werden. Als Bezugspunkt für Angehörige dienen seit kurzem die zwei Bronzeskulpturen „Kugelbaum“ und „Brückentor“, die von dem Künstler Ramon van Putten stammen.

Gespendet wurden die Kunstwerke von seiner langjährigen Lebensgefährtin, berichtet die Tochter Afra Gradl, die als Hospizbegleiterin im Hospizverein Kirchheim e.V. ehrenamtlich tätig ist und die Spende initiiert hat.

Pfarrverband Kirchheim-Heimstetten

Der Pfarrverband Kirchheim-Heimstetten besteht aus den beiden Pfarreien St. Andreas, Kirchheim (Pfarrverbandssitz) mit der Filialkirche St. Stephanus in Landsham und St. Peter, Heimstetten.

Im Zuge der Neustrukturierung der Seelsorge in München hatten sich beide Gemeinden ab September 2013 auf den Weg zum Pfarrverband gemacht.

Pfarrverband Kirchheim-Heimstetten
Pfarrer-Caspar-Mayr-Platz 2
85551 Kirchheim b. München

Tel. 089 909 797 90

st-andreas.kirchheim@ebmuc.de
www.erzbistum-muenchen.de/pfarrei/pv-kirchheim-heimstetten

Tel. 0151 533 83 980

Logo des Pfarrverbands Kirchheim-Heimstetten

Kirchengemeinden im Überblick

Cantate-Kirche
  • Cantate-Kirche
    Seelsorger: Pfarrerin Ute Heubeck

    Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Kirchheim – Cantate-Kirche
    Martin-Luther-Str. 7
    85551 Kirchheim b. München
    Tel. 089 903 81 33

    pfarramt.kirchheim@elkb.de
    Website der Pfarrei

St. Andreas Kirche Kirchheim
St. Peter Kirche in Heimstetten

Friedhöfe und Friedhofsverwaltung

Friedhöfe sind nicht nur ein Platz für die würdevolle Bestattung eines Menschen. Für viele Angehörigen sind es Stätten der Erinnerung. Hier finden all die Personen ihre letzte Ruhe, die bei ihrem Tod ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in der Gemeinde oder ein Recht auf Benutzung eines Grabes hatten.

Zum Zwecke einer geordneten und würdigen Totenbestattung unterhält die Gemeinde Kirchheim b. München folgende Bestattungseinrichtungen:

  • Friedhof Kirchheim
    Münchner Str. (bei Kirche St. Andreas)
  • Friedhof Heimstetten
    Poinger Str. (Ortsausfahrt Richtung Grub/Poing)